Das Kloster der Heiligen Maria in Ilchester, Maryland, sieht aus wie Hunderte anderer verlassener Kirchengebäude im ländlichen Amerika – bröckelndes Mauerwerk, zerbrochene Buntglasfenster, verwilderter Friedhof. Doch wer die Geschichte kennt, weiß: Dies ist der Ort, an dem die letzte Dämonensiegelbarriere brach. Hier wurde Lilith – die erste gefallene Seele, die erste Dämonin überhaupt – geopfert, um Luzifer aus seinem Käfig zu befreien. Der Boden ist bis heute gesättigt mit übernatürlicher Energie. Exorzismus-Formeln und verbrannte Pentagramme bedecken die alten Steinplatten. Und wer in der Nacht hier verweilt, hört manchmal das ferne Echo von Schreien.
Sioux Falls, South Dakota
Sioux Falls ist für die meisten Bewohner eine ganz gewöhnliche Kleinstadt in South Dakota – ruhig, überschaubar, mit freundlichen Nachbarn und langen Wintern. Doch für die Jägergemeinde ist sie weit mehr: die Stadt ist das inoffizielle Herz des amerikanischen Jägernetzwerks, geprägt vor allem durch Sheriff Jody Mills, die seit Jahren zwischen übernatürlichen Vorfällen und dem normalen Polizeialltag balanciert. Hier fanden verwaiste Mädchen wie Claire Novak und Alex Jones ein neues Zuhause. Hier treffen sich Jäger, wenn sie Zuflucht brauchen – ohne dass man stundenlang erklären muss, was ein Rugaru ist.
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